Geschichte des Islandpferdes und des IPZV‘s in Deutschland

Mitte der 50 er Jahre startete der Exportboom unserer Isländer von Island nach Deutschland, nachdem man Kenntnis erhielt, dass auf Island kleine süße Ponyfohlen geschlachtet und gegessen würden. Verstärkt wurde dieser Boom noch durch die Immenhof Filme nach einer Buchvorlage von Ursula Bruns.

Zwar waren die Ponys wild, dickköpfig und neigten zu Hautkrankheiten – es tat ihrer Beliebtheit aber keinen Abbruch, denn sie hatten noch etwas anderes – sie verfügten über Pass und Tölt. Die Zahl der Anhänger dieser Pferde stieg so stark und schnell, dass man 1958 den IPZV e.V. gründete, zunächst nur mit den Regionalgruppen Ost, West, Nord und Süd, sowie einigen kleineren Ortsvereinen.

Anfang der 70er Jahre wurde dieses System an das allgemeine System der Landessportbunde angeglichen und weitere Ortsvereine entstanden aus den großen Landesgruppen.

Heute gibt es überall in Deutschland IPZV -Ortsvereine, die in den Landesverbänden zusammengefasst sind und der Dachorganisation des IPZV e.V. angehören. Es gibt ca. 25.000 Mitglieder und inzwischen ca. 65.000 Islandpferde in Deutschland, sowie eine hauptamtlich arbeitende Geschäftsstelle.

Es gibt Turniere mit Islandpferden, Mitteleuropäische Meisterschaften, Weltmeisterschaften, Deutsche Meisterschaften, es gibt die Freizeitreiter mit Ritten und Kursen, sowie den Hestadagar Prüfungen, es gibt Jugendfreizeiten und Meisterschaften und es gibt eine hervorragende kontinentale Islandpferdezucht in Deutschland, wobei jedes Jahr ca. 2000 Fohlen geboren werden.